kampfsportinfo.de

Kampfsport leicht verständlich

Kampfsport

Im Gegensatz zur Kampfkunst, bei der die Selbstverteidigung in echten Gefahrensituationen im Vordergrund steht – ist der Kampfsport auf den Zweikampf als sportlichen Wettkampf fixiert. Ziel ist, besser zu sein als der Gegner und unter Einhaltung fest gelegter Regeln den Zweikampf zu gewinnen. Die in Europa bekanntesten Kampfsportarten sind die in Japan entwickelten Arten Judo, Karate, Kendo und Aikido, sowie die aus Korea kommende, abgewandelte Karate-Form: das Taekwondo.

Judo, Kendo, Aikido, Karate und Taekwondo fallen unter die „Budo“- Sportarten. Budo ist ein Überbegriff für sämtliche fernöstlichen Kampf- und Selbstverteidigungssportarten, die die Endsilbe „do“ tragen. Das „do“ signalisiert, dass der Sportart eine moralische, geistige Bedeutung zugrunde liegt: neben körperlichen Zielen werden bestimmte Charaktereigenschaften gefestigt, wie z.B. Gerechtigkeit und Höflichkeit. Darauf basiert auch die Verbeugung der Kämpfer vor Kampfbeginn.

Viele Wettkampfstätten bieten nur wenig Platz für die Ausrüstungen der Kampfsportler. Die Veranstalter stellen daher sehr häufig ein Marktzelt auf in dem die Teilnehmer der Wettkämpfe dann ihre Ausrüstungen unterstellen können. Sie ist zum einen eine Begrüßung, dient zudem als kurze Konzentrationsübung – ist aber vor allem eine Form der Höflichkeit, die den Respekt vor dem Gegner ausdrücken soll.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen oben beschriebenen Kampfsportarten kurz vor.